SerKalSerien clever verwalten – mit TMDB, Kalender und Übersicht
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SerKal Werkstatt
Hier darf man unfertige Dinge sehen. SerKal begann in Google Tabellen, wurde später zu einer eigenständigen Desktop-Anwendung und wagt inzwischen die ersten Schritte auf Android. Dieses Entwicklungstagebuch dokumentiert den Weg – mit Entwürfen, lauffähigen Versionen, Erfolgen und gelegentlich auch Ideen, die sich unterwegs noch verändern dürfen.
08.03.2025
Bevor SerKal ein eigenes Programm war
Die Vorgeschichte von SerKal spielte vollständig in Google Tabellen und Google Apps Script. Die Episodentermine standen in einer Tabelle; rechts daneben öffnete sich die Seitenleiste zur Serieneingabe. Serientitel, Erscheinungsjahr, Staffel, Startdatum und Episodenanzahl wurden dort eingetragen, bevor SerKal die Termine berechnete.
SerKal am 8. März 2025: Serienverwaltung in Google Tabellen, ergänzt um eine eigene Eingabeseitenleiste.
Vieles, was SerKal bis heute prägt, war schon zu erkennen: Staffel und Episoden gehörten zusammen, Sendetermine wurden übersichtlich aufgelistet und der Kalender stand im Mittelpunkt. Gleichzeitig war SerKal noch fest an eine Tabelle und die Apps-Script-Umgebung gebunden.
Dieses Bild zeigt nicht bloß eine alte Oberfläche. Es zeigt den Ausgangspunkt, aus dem später SerKal Desktop – und schließlich auch die Android-Idee – entstanden ist.
04.08.2026
Eine ziemlich große Idee
Was wäre, wenn man SerKal einfach installieren könnte? Kein Apps-Script-Editor, keine Module kopieren, keine eigene Web-App bereitstellen. Herunterladen, installieren, starten.
Aus dieser Frage entstand der Plan für SerKal Desktop. Die vorhandene Oberfläche und die über Jahre gewachsene Programmlogik sollen dabei nicht weggeworfen werden. Sie bilden die Grundlage für die neue Anwendung.
Erste Entwurfsskizze für SerKal Desktop: Architektur, Bedienablauf und mögliches Erscheinungsbild. Planungsstand August 2026. Die Skizze ist ein Zielbild, keine verbindliche fertige Oberfläche.
07.08.2026
Drei Tage später: Es lebt.
Die ersten Planungen haben inzwischen etwas Greifbares hervorgebracht: SerKal Desktop 0.0.1 – Build 0001 läuft als eigenständige Anwendung unter Windows.
SerKal Desktop 0.0.1, Build 0001: die erste tatsächlich gebaute Desktop-Anwendung.
Es kann noch keine Serien suchen. Es kennt noch kein Archiv. Es füllt noch keinen Kalender. Aber es läuft.
Zum ersten Mal startet SerKal außerhalb von Google Apps Script in einem eigenen Desktop-Fenster. Electron und Node.js bilden das neue Fundament. Das sieht vielleicht nach einem kleinen Schritt aus – technisch ist es der entscheidende Anfang.
Mit Version 0.0.2 sieht SERKAL Desktop erstmals wirklich nach SERKAL aus.
Die bisherige SERKAL-Oberfläche wurde in die neue Windows-Anwendung übernommen und an das Desktop-Fenster angepasst. SERKAL lässt sich nun auch im Vollbild verwenden. Light und Dark Mode funktionieren ebenso wie die Umschaltung zwischen Deutsch und Englisch. Lediglich einige kleine grafische Elemente – darunter die Sprachflaggen – fehlen zu diesem Zeitpunkt noch.
SERKAL Desktop 0.0.2 – deutsche Oberfläche im Light Mode.SERKAL Desktop 0.0.2 – englische Oberfläche im Dark Mode.
Unter der Oberfläche ist noch vieles Baustelle. Die Funktionen der bisherigen Google-Apps-Script-Fassung werden erst nach und nach in die Desktop-Anwendung übertragen.
Auch der erste richtige Build von 0.0.2 hatte noch eine kleine Überraschung parat: Windows hielt hartnäckig einen Build-Ordner gesperrt. Nach etwas Detektivarbeit war der Täter gefunden – eine alte Eingabeaufforderung hatte sich dort häuslich eingerichtet. 😄 Danach lief der Build sauber durch.
SERKAL Desktop 0.0.2 ist damit die erste Version, die nicht nur technisch läuft, sondern auch schon deutlich nach SERKAL aussieht.
August 2026
SERKAL Desktop 0.0.3 / 0.0.4 – Der Desktop wird zu SERKAL
Mit 0.0.3 und 0.0.4 wird aus der ersten Oberflächenstudie Schritt für Schritt eine richtige Desktop-Ausgabe von SERKAL. Die bisherige Oberfläche wird vollständig in die Electron-Anwendung übernommen und für das Desktop-Fenster angepasst.
Programmname, Versionsanzeige und Desktop-Darstellung werden vereinheitlicht. Die Anwendung lässt sich bereits als eigenständiges Windows-Programm bauen. Light und Dark Mode sowie die deutsch-englische Oberfläche funktionieren.
Aus dem technischen Prototyp wird damit Schritt für Schritt die neue Desktop-Ausgabe von SERKAL.
Nächster Schritt: Die echten Daten müssen zurück.
August 2026
SERKAL Desktop 0.0.5 – Das Archiv lebt, und der Kalender hört wieder zu
Mit Version 0.0.5 arbeitet SERKAL Desktop erstmals wieder mit den vorhandenen echten SERKAL-Archivdaten. Das Archiv wird direkt aus dem vom Nutzer gewählten Archivordner geladen. Die gespeicherten Serien erscheinen wieder in der rechten Archivliste und lassen sich auswählen.
Staffelinformationen werden angezeigt, TMDB liefert Beschreibungen und Serienbilder. Ein lokaler Bildcache sorgt dafür, dass bereits geladene Bilder praktisch ohne Verzögerung erscheinen. Ältere Cache-Einträge sollen nach einer festgelegten Zeit erneut bei TMDB geprüft werden.
Neue Serien können gesucht und in das Archiv übernommen werden. Auch vorhandene Einträge lassen sich wieder aufrufen und bearbeiten. Änderungen werden zunächst sichtbar vorgemerkt und erst durch „Speichern“ dauerhaft übernommen.
Google Kalender – jetzt direkt
Ein besonders wichtiger Meilenstein ist die neue direkte Verbindung mit Google Kalender. SERKAL Desktop besitzt inzwischen eine eigene Google-OAuth-Anmeldung. Nach der einmaligen Freigabe kann das Programm die Episodentermine unmittelbar in den ausgewählten SERKAL-Kalender eintragen.
Der bisher notwendige Umweg über den Download und den manuellen Import einer ICS-Datei entfällt im Google-Modus. ICS bleibt als Alternative für andere Kalender erhalten.
Der erste vollständige Praxistest
Der erste vollständige Praxistest wurde mit „Reacher“, Staffel 4, durchgeführt. Die Serie wurde im Archiv gespeichert und sämtliche Episodentermine erschienen anschließend automatisch und in der richtigen Kalenderfarbe im Google-Kalender.
Die erste Werkskizze ist Wirklichkeit
Ganz am Anfang der Desktop-Entwicklung stand auf dieser Werkstattseite die oben gezeigte Werkskizze mit einem grundlegenden Acht-Punkte-Ablauf:
✓ 1. SERKAL starten✓ 2. Einstellungen und Dienste laden✓ 3. Serie suchen✓ 4. Treffer auswählen✓ 5. Staffel- und Episodendetails anzeigen✓ 6. Serie ins Archiv aufnehmen✓ 7. Kalendereinträge direkt erzeugen✓ 8. Archiv und Kalender aktualisieren
Mit SERKAL Desktop 0.0.5 sind erstmals alle acht Punkte dieses ursprünglichen Plans umgesetzt. Der erfolgreiche Test mit „Reacher“, Staffel 4, hat den damals nur skizzierten Arbeitsablauf einmal vollständig durchlaufen.
Der im August entworfene grundlegende SERKAL-Desktop-Arbeitsablauf ist mit Version 0.0.5 erstmals vollständig umgesetzt.
Aktueller Stand
SERKAL Desktop 0.0.5 ist bereits schnell und im täglichen Betrieb grundsätzlich verwendbar. Archiv, TMDB-Bilder und Google-Kalender arbeiten zusammen. Vor dem Abschluss der Version folgt noch der Feinschliff: Löschen, Terminverschiebungen, Protokollanzeige und abschließende Archivtests.
Das noch fehlende Löschen war im ursprünglichen Acht-Punkte-Ablauf nicht enthalten. Es ist eine zusätzliche Archivverwaltungsfunktion und ändert deshalb nichts daran: Die ursprüngliche Werkskizze ist bereits Realität geworden.
September 2026
Aus der Werkstatt wird SerKal Desktop 1.0
Nach zahlreichen Zwischenständen, Release Candidates und Tests auf mehreren Rechnern war der entscheidende Punkt erreicht: SerKal Desktop 1.0 wurde veröffentlicht. Die technische Release-Version lautet 1.0.5; im Programm ist sie als Build 1.0005 sichtbar.
Aus dem ersten leeren Electron-Fenster ist damit ein installierbares Windows-Programm geworden. Die Einrichtung führt durch Sprache, TMDB-Zugang, Archivordner und Kalenderwahl. Suche, Archiv, Serienbilder und Kalender arbeiten in einer gemeinsamen Anwendung zusammen.
✓ Windows-Installer✓ Deutsch und Englisch✓ TMDB-Suche✓ eigenes Serienarchiv✓ Google Kalender✓ ICS als Alternative✓ Tests auf mehreren Rechnern
Mit der Veröffentlichung war die Arbeit natürlich nicht beendet. Kleine Korrekturen und Verbesserungen folgten bereits – aber zum ersten Mal konnte SerKal wie ein normales Programm heruntergeladen, installiert und gestartet werden.
Aus einer Google-Tabelle wurde in rund anderthalb Jahren eine eigenständige Desktop-Anwendung.
September 2026
Der nächste Anfang: SerKal auf Android
Kurz nach der Desktop-Veröffentlichung begann ein neues Experiment: Kann SerKal auch auf Smartphone und Tablet funktionieren? Eine erste APK wurde gebaut und auf einem Google Pixel 8 gestartet. Auch auf einem Samsung-Tablet lief der frühe Stand an.
Der Prototyp startet, und die Oberfläche lässt sich bereits zwischen Deutsch und Englisch umschalten. Damit ist der technische Anfang geschafft – ungefähr vergleichbar mit dem Moment, in dem im August das erste Desktop-Fenster lebendig wurde.
Was Android anders braucht
Die Desktop-Oberfläche kann nicht einfach unverändert auf einen kleineren Bildschirm gepresst werden. Auf Android muss sie skalierbar werden, darf nicht unter die Statusleiste rutschen und soll die vertraute Reihenfolge behalten: Suche – Anzeige – Archiv. Für die erste Tablet-Fassung ist außerdem eine klare Darstellung im Querformat vorgesehen.
✓ erste APK✓ Start auf Pixel 8✓ Start auf Samsung-Tablet✓ Deutsch/Englisch○ skalierbare Oberfläche○ sichere Bildschirmränder○ Desktop-Funktionsumfang
Android ist noch keine fertige SerKal-Ausgabe und noch kein öffentlicher Download. Aber der erste Prototyp läuft – die Android-Geschichte hat begonnen.
26.10.2026
SerKal 1.2: Aus dem Android-Experiment wird eine öffentliche Ausgabe
Nur wenige Wochen nach dem ersten lauffähigen Android-Prototyp ist der nächste große Meilenstein erreicht: SerKal 1.2 wurde für Windows und Android freigegeben. Zum ersten Mal können damit nicht nur Desktop-Nutzer, sondern auch Smartphone- und Tablet-Nutzer eine öffentliche SerKal-Fassung herunterladen.
Die beiden Ausgaben sind keine voneinander getrennten Programme mit getrennten Daten. Sie gehören zum selben SerKal-Stand und können mit demselben gemeinsamen Archiv arbeiten. Änderungen werden zunächst sicher auf dem jeweiligen Gerät gespeichert und anschließend im Hintergrund mit Google abgeglichen. Ein laufender Windows-PC ist für Änderungen auf Android nicht erforderlich.
Mehr als nur eine neue Plattform
Auf dem Weg zu 1.2 wurde SerKal an vielen Stellen erweitert und stabilisiert. Die Suche wurde intelligenter, die Wartung erhielt eine eigene Ergebnisliste, angekündigte Staffeln können ohne erfundene Episodentermine im Archiv bleiben und Streaming-Anbieter lassen sich passend zum gewählten Land anzeigen. Wenn Archivkopien voneinander abweichen, kann nun ausdrücklich festgelegt werden, welches vollständige Archiv maßgeblich sein soll.
Auch unter der Oberfläche wurde gründlich aufgeräumt: Titel werden in deutscher und englischer Sprache verlässlicher gewählt, unterbrochene Übertragungen besser aufgefangen und lokale, ausstehende sowie von Google bestätigte Speicherstände klarer unterschieden. Zahlreiche konkrete Fehler – von doppelten Archivdateien über blockiertes Löschen bis zu falschen Kalendertiteln – wurden behoben.
Android wird erwachsen
Die Android-Oberfläche nutzt den verfügbaren Platz inzwischen deutlich besser. Eine kompakte Fußzeile enthält Sprachwahl, Hell/Dunkel, Kalender, Hilfe und Beenden. Nach einer erfolgreichen Aufnahme werden Suche und Eingabefelder sauber zurückgesetzt. Und „SerKal beenden“ bedeutet nun tatsächlich beenden – nicht bloß unauffällig in den Hintergrund verschwinden.
✓ SerKal Desktop 1.2✓ erste öffentliche Android-APK✓ gemeinsames Archiv✓ Windows und Android✓ Deutsch und Englisch✓ Light und Dark Mode✓ geprüfte Installer und Signaturen
Was im September noch als vorsichtiger Android-Prototyp begann, ist am 26. Oktober 2026 Teil einer gemeinsamen öffentlichen SerKal-Version geworden.
Die vollständige Bilanz ist inzwischen lang genug für eine eigene Seite: Was ist neu in SerKal 1.2? Dort stehen die neuen Funktionen, Verbesserungen, Fehlerkorrekturen und Hinweise zum Umstieg. Die fertigen Ausgaben gibt es auf der Downloadseite.
Fortsetzung folgt …
Mit SerKal 1.2 ist aus der ersten Windows-Werkskizze ein Programm für mehrere Geräte geworden. Nach dieser großen Veröffentlichung darf SerKal nun erst einmal im Alltag arbeiten. Neue Werkstattberichte folgen dann wieder, wenn der nächste belastbare Meilenstein wirklich erreicht ist.